NHL-info.de
Basiswissen
  Non-Hodgkin-Lymphome
     
  Detailwissen
  Follikuläres
Non-Hodgkin-Lymphom
  Multiples Myelom
  Chronisch-lymphatische
Leukämie
  Immunozytom
  Mantelzell-Lymphom
     
  Infopool
  Biologische Grundlagen
  Behandlung
  Aktiv gegen Krebs
  Einteilung der
Non-Hodgkin-Lymphome
  Medizinische Begriffe
  Studien
  Selbsthilfegruppen
  R-CHOP-Behandlungsschema
 
 

R-CHOP-Behandlung

Buchstabe Wirkstoff Stoffgruppe
R Rituximab CD-20-Antikörper (Immuntherapie)

C

Cyclophosphamid Alkylanzien (Stickstofflost-Derivat)
H Hydroxy-Doxorubicin Topoisomerase-II-Hemmer (Anthracyclin)
O Vincristin Mitosespindelgift
P Prednison Glukokortikoid

Anwendung bei: Chronisch-lymphatischer Leukämie, Follikulärem Lymphom, Immunozytom, Multiplem Myelom.

 

Vier verschiedene Wirkstoffklassen sind in diesem Behandlungschema vertreten:

Rituximab ist ein monoklonaler Antikörper, der ein spezielles Eiweißmuster - genauer: das Antigen CD20 - auf der Oberfläche von B-Zellen und reifen B-Plasmazellen erkennt. Mit der Bindung von Rituximab an die Oberfläche der Zelle wird dem Immunsystem signalisiert, dass diese Zelle zu vernichten ist. Außer über diesen direkten Mechanismus wirkt Rituximab auch als so genannter Sensitizer: Es macht den Organismus für die zeitgleich verabreichten Chemotherapeutika empfindlicher.

Alkylanzien wie das Cyclophosphamid verkleben die Enden der Erbsubstanz DNS, die sich daraufhin nicht mehr verdoppeln kann.

Das Anthrazyklin Hydroxy-Doxorubicin und das Mitosespindelgift Vincristin hemmen den Aufbau des so genannten Spindelapparates: damit ist die Zellteilung blockiert.

Das Glukokortikoid Prednison ist eine kortisonähnliche Substanz und fährt die Aktivität des Immunsystems insgesamt herunter. Damit wird der gesamte Organismus für die eingesetzten Chemotherapeutika empfindlicher.

 

zurück
Impressum | Kontakt | Sitemap
  supported by ribosepharm
zurück
       
NHL-info.de