Die Ursprungszellen dieses aggressiven B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphoms, auch zentrozytisches Lymphom genannt, stammen aus einer Region, die mantelförmig die Follikelzentren der Lymphknoten umgibt. Die geschädigten B-Zellen dringen schnell in andere Lymphknoten und Organe, wie Milz und Leber ein. Häufig breiten sich die Mantelzellen auch im Knochenmark aus, oft an mehreren Stellen gleichzeitig. Dort stören sie unter anderem die Bildung der Blutzellen.
Das Mantelzell-Lymphom kommt typischerweise im höheren Lebensalter vor. Statistisch betrachtet erkranken jährlich etwa 3 von 100.000 Menschen in Deutschland. Mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil an, wobei das mittlere Erkrankungsalter bei 65 bis 70 Jahren liegt. Männer erkranken etwa dreimal so häufig wie Frauen.
Ständig geschwollene Lymphknoten, ständige Müdigkeit durch einen Mangel an roten Blutkörperchen und häufige Infekte können für das Mantelzell-Lymphom kennzeichnend sein.
Die Erkrankung muss sofort behandelt werden, weil sie schnell voranschreitet. In den frühen Stadien I und II kann häufig ein günstiger Verlauf erzielt werden. In fortgeschrittenen Stadien ist meist keine Heilung möglich, aber das Fortschreiten kann verlangsamt werden.
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Vergrößerte Lymphknoten, Übelkeit und Erbrechen, häufige Infekte, erhöhte Blutungsneigung |
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- Nachweis von Zellen des Mantelzell-Lymphoms in Blut oder Lymphknotengewebe
- Typisches Muster an Eiweißen auf der Zelloberfläche
- Nachweis des Eiweißstoffs B-Cell-Lymphom 1 (BCL-1)
- Erhöhte Blutwerte der Laktatdehydrogenase (LDH) als Zeichen des Zelluntergangs sowie Beta-2-Mikroglobulin.
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Chemotherapie, Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzellübertragung, Strahlenbehandlung, Behandlung der begleitenden Beschwerden, Antikörper |
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Im Stadium I und II eher günstig; im Stadium III und IV meist keine Heilung möglich, aber das Fortschreiten der Erkrankung kann gebremst werden |
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