Grundlagen Beschwerden Diagnose Verlauf Behandlung
NHL-info.de
Basiswissen
  Non-Hodgkin-Lymphome
     
  Detailwissen
  Follikuläres
Non-Hodgkin-Lymphom
  Multiples Myelom
  Chronisch-lymphatische
Leukämie
  Immunozytom
  Mantelzell-Lymphom
     
  Infopool
  Biologische Grundlagen
  Behandlung
  Aktiv gegen Krebs
  Einteilung der
Non-Hodgkin-Lymphome
  Medizinische Begriffe
  Studien
  Selbsthilfegruppen
Non-Hodgkin-Lymphome > Behandlung > Begleitbehandlung > Schmerzen
  Schmerzen
 
 
Schmerzen kommen bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen sehr häufig vor. Sie können vom Tumor selbst oder durch die in Mitleidenschaft gezogenen Organe hervorgerufen sein. Daneben sprechen Ärzte von "tumorassoziierten Schmerzen", wenn sie parallel zum Tumorwachstum vorkommen, ohne dass der Tumor sie direkt verursacht.

Was kann man gegen Schmerzen tun?

Die wichtigste Maßnahme besteht in der Verkleinerung der Tumormasse mit den etablierten Therapieverfahren. Die ergänzende medikamentöse Schmerzbehandlung erfolgt stufenweise nach dem Schema der Weltgesundheitsorganisation (Tabelle). Gerade Tumorschmerzpatienten dürfen die stark wirksamen Opioide nicht vorenthalten werden.

Eine gute Schmerztherapie zeichnet sich dadurch aus, dass der Patient individuell auf Medikamente eingestellt wird, die er regelmäßig - also nicht erst bei Ausbruch des Schmerzes - einnimmt. Durch diese zeitkontingente Medikation lässt sich auch die Entwicklung einer Schmerzmittel-Abhängigkeit vermeiden.

Tabelle: Stufenschema zur Schmerzbehandlung der WHO

Stufe I Nicht-Opioid-Analgetika (einfache, nicht morphinhaltige Schmerzmittel): Acetylsalicylsäure, Paracetamol
Stufe II Nicht-Opioid-Analgetika plus schwache Opioide (stärker wirkende, nicht morphinhaltige und schwache morphinartige Schmerzmittel): Codein 
Stufe III Nicht-Opioid-Analgetika plus starke Opioide (stärker wirkende, nicht morphinhaltige plus starke morphinartige Schmerzmittel): Morphin

 

WHO-Stufenschema zur Schmerztherapie

Schmerz und Depression

Es gibt psychische Zustände, die schmerzverstärkend wirken. Eine depressive Grundstimmung, die im Verlauf von Tumorerkrankungen immer wieder vorkommt, kann die subjektive Schmerzschwelle herabsetzen. Dies ist möglicherweise ein Grund dafür, warum auch bestimmte Antidepressiva schmerzlindernd wirken.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen

Physikalische Maßnahmen zur Schmerzbekämpfung - Massagen, Wärme, Kälte, Gymnastik - werden von vielen Patienten als wohltuend empfunden. Auch eine psychotherapeutische Behandlung kann sinnvoll sein (siehe Bewältigung).

 

zurück
vor
Impressum | Kontakt | Sitemap
  supported by ribosepharm
zurück
vor
       
NHL-info.de