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Dexa-BEAM-Therapie

Buchstabe Wirkstoff Stoffgruppe
Dexa Dexamethason Kortikosteroid
B BCNU Alkylierendes Zytostatikum
E Etoposid Topoisomerase-II-Hemmer
A Cytarabin Antimetabolit
M Melphalan Alkylans (Stickstofflost-Derivat)

Anwendung bei Chronisch-lymphatischer Leukämie

Erklärung:

Alkylanzien wie BCNU und Melphalan verkleben die Enden der Erbsubstanz DNS, die sich daraufhin nicht mehr verdoppeln kann: Zellteilung und Zellvermehrung werden dadurch gestört.

Topoisomerase-Hemmer wie Etoposid stören den Spindelapparat in der Zelle. Dieser ist für die Zellteilung wichtig. So behindern diese Substanzen die Vorbereitungsphase für die Zellteilung.

Cytarabin ist ein Antimetabolit, d. h. er ähnelt einem normalen Bestandteil der DNS. Deshalb wird er verwechselt und statt des normalen Bausteins in die DNS eingebaut. Ist der falsche Baustein eingebaut, kann die Erbsubstanz nicht mehr verdoppelt werden: Die Zelle stirbt ab.

Dexamethason ist eine kortisonähnliche Substanz und vermindert die Aktivität des Immunsystems im Körper. Damit wird der gesamte Organismus für die eingesetzten Chemptherapeutika empfindlicher.

 

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